5 Jahre bei der IoT Venture: Vom Mitarbeiter der ersten Stunde zum CIO – ein Interview mit Felix Letkemann

Als „Mitarbeiter der ersten Stunde“ hat Felix Letkemann die Entwicklung der IoT Venture grundlegend miterlebt und mitbestimmt. Kürzlich feierte er sein 5-jähriges Jubiläum im Unternehmen. Inzwischen ist er der CIO, also unser Chief Information Officer, und kümmert sich um eine ganze Reihe von Aufgaben. Wie sich seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren verändert haben, hat er uns in einem Interview verraten.

Was genau sind deine Aufgaben bei der IoT Venture und wie haben sie sich im Laufe der Zeit entwickelt?
Momentan arbeite ich hauptsächlich am Backend. Am Anfang habe ich allerdings alles mögliche gemacht als erster Mitarbeiter. Immerhin bin ich schon seit dem 15. Mai 2017 dabei. Da kümmerte ich mich auch um Narrowband-Verbindung in der Prototypen-Phase der Hardware. Im Laufe der Zeit habe ich jedoch immer mehr Aufgaben im Backend übernommen, je größer das Unternehmen wurde, desto mehr gab es dort zu tun. Dann kamen irgendwann Clemens Chu und Moritz Mair dazu. Wir kannten uns vorher schon, ich habe sie für die Stellen vorgeschlagen. Von da an kümmerte sich Clemens um die Firmware und Moritz um die Integration der Hardware. Zu Beginn war ich wie gesagt alleine im Backend – aber auch dort kamen nach und nach immer mehr helfende Hände dazu.

Wie bist du dahin gekommen, wo du heute bist?
Das war eher ein Learning by Doing. Nach meinem Abitur habe ich ein Semester lang studiert, das war allerdings nicht so mein Ding. Danach bin ich direkt mit der Arbeit eingestiegen und habe in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet, bis ich irgendwann Thomas Ullmann (Mitgründer der IoT Venture GmbH und Chief Operating Officer, Anm. d. Red.) kennengelernt habe. Er hat mir gesagt, wenn ich jemanden kennen würde, der sich für das Projekt interessiert, sollte ich ihm gerne jemanden empfehlen – also habe ich mich nach kurzer Überlegung selbst empfohlen. (lacht)

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der IoT Venture aus?
Die Hälfte des Tages verbringe ich am Telefon bzw. in digitalen Calls. Ich bin die Schnittstelle zwischen unseren Entwicklern in der Ukraine und dem Team im Darmstadt. Außerdem programmiere ich weiterhin und auch gemeldete Probleme kommen bei mir an. Ich kümmere mich ebenfalls um unsere Sprint-Planungen, Abstimmungen mit den Mobilfunk-Providern und bin generell bei technischen Problemen zu Stelle. Außerdem fällt die technische Betreuung einiger unserer Geschäftskunden in meinen Aufgabenbereich.

Was ist ein großes oder spannendes Projekt, mit dem du dich aktuell beschäftigst?
Aktuell gibt es kein spezifisches Projekt. Das aktuelle Ziel ist, das System auf die nächsten über 100.000 Tracker, die in diesem Jahr scharf geschaltet werden, vorzubereiten. Diese Arbeit macht derzeit rund ein Drittel meiner Zeit aus.

Was wünschst du dir von deiner Zukunft bei der IoT Venture?
Ich wünsche mir, dass wir alle steinreich werden. (lacht) Aktuell befinden wir uns in einer extremen Wachstumsphase, die auch so seine Schwierigkeiten mit sich bringt. Hinzukommen Lieferschwierigkeiten aufgrund der aktuellen Lage mit Corona und dem Ukraine-Krieg. Trotz dieser Schwierigkeiten bin ich davon überzeugt, dass wir weiterhin erfolgreich sein werden.

Wenn du einer Person, die eine ähnliche Karriere wie deine anstreben möchte, einen Rat geben müsstest – welcher wäre das?
Es ist immer hilfreich neugierig zu sein, denn jede Technik die wir aktuell verwenden war nur möglich weil ich mich da reingearbeitet habe und mir Zeit genommen habe, mich mit den verschiedensten Dingen zu beschäftigen. Das Ziel sollte also immer sein, die Welt zu verstehen. Außerdem sollte man immer die Augen nach Problemen offen halten, für die man eine Lösung schaffen kann – denn jedes Geschäftsmodell bildet sich, um ein Problem zu lösen.